Geschichte
Die Osteologie ist vor über 100 Jahren entwickelt worden. Es handelte sich um eine Teildisziplin der medizinischen Wissenschaft.
Viele Untersuchungen waren vor dieser Zeit nicht möglich, da man ja ohne den Menschen zu töten nicht an sein Skelett kam. Nun aber als man dann das Röntgengerät erfand, wurden die Einblicke in Knochenstrukturen usw. der Menschen möglich, ohne den lebenden Menschen Schaden zu zufügen.
Außerdem wurden auch die hygienischen Voraussetzungen im Laufe der Jahre immer besser, was dann auch Eingriffe und Maßnahmen am Knochen erlaubte, die vorher meist tödlich waren.
Was eine sehr bahnbrechende Feststellung war, ist die Tatsache, dass sich ein Knochen als ein bewegliches Gewebe ausbildet, was dann heißt, das er zum einen Verschleiß und zum anderen Altersprozessen unterworfen ist.
Diese Erkenntnis der Osteologie, hat dann insbesondere die Behandlung von Osteoporose beeinflusst.
Im Laufe der Jahre, ist zum Erforschen der Knochen und des Skeletts von Lebewesen auch noch die Beschäftigung mit den Knochenstoffwechsel hinzugekommen. Dies hat viele Vorteile mit sich gebracht, Erkenntnisse der Osteologie, wurden nun auch als Hilfe für die Behandlung von Knochenkrankheiten herangezogen, um so den Patienten so gut wir möglich zu helfen.
Dieses Gebiet hat die Osteologie der letzten 100 Jahre, immer wieder beschäftigt und auch Erscheinungen wie Fehlbildungen, Verletzungen und Deformationen haben die Osteologie immer wieder erkundet.
Heute ist, zu den vielen Aufgaben der Osteologie, nun auch noch die mikrozelluläre Beurteilung und die biochemische Erschließung der Knochen hinzugekommen.
Nachdem dann immer mehr Osteologen sich mit der Materie der Wissenschaft beschäftigten, wurde auch ein Dachverband für Osteologie gegründet, um hier ein Medium für die Wissenschaftler dieser Disziplin zu schaffen. Der Dachverband wurde vor 25 Jahren gegründet und ist seit dem immer angesehener und wird auch von vielen Osteologen geschätzt, vor allem wenn es um den Austausch von Fachfragen geht.